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Marco Polo - der erste große Reiseberichterstatter

Bericht über eine Reise, die über Syrien, Irak, Afghanistan und ab dem Pamir über die Seidenstrasse nach Peking führte.

Die Rückreise erfolgte auf dem Seewege über Indonesien, Sri Lanka nach Venedig.

Die Reise führte Marco Polo nach Bagdad.   

Im Pamirgebirge, am Übergang von Afghanistan zu Uzbekistan, bekam Marco Polo einen Vorgeschmack auf die größte Wüste der Erde, die Wüste Gobi.

Im Westen Chinas führte die Seidenstraße in die Wüste Gobi. Davon geben heute die historischen Ruinen am Anfang der Wüste ein deutliches Zeugnis.

So etwa mag die Karawane durch die Mongolei gezogen sein.

Endlich war Marco Polo am Ziel seiner Reise. Es war Bejing ( Peking ), China.

 

Kaum zu glauben. Das alles geschah vor über 700 Jahren.

Das Portrait zeigt den 17-jährigen Marco Polo bei seiner Abreise von Venedig im Jahre 1271 nach Chr. Marco Polo war Sohn einer venezianischen Handelsfamilie und reiste mit seinem Vater und seinem Onkel in Richtung China.

Erst nach 26 Jahren kehrte er wieder als wohlhabender Mann nach Venedig zurück. Leider schloss er sich einem Feldzug gegen die Stadt Genua an und geriet dort für 2 Jahre in Gefangenschaft.  

Für die Nachwelt hatte die den unschätzbaren Vorteil, dass er seinem Gefängnis-Mitinsassen seine "unglaublichen" Reiseerlebnisse diktierte. Das Ergebnis ist ein packender Reisebericht, der nun in deutscher Ausgabe zu lesen ist. 

 

 

 

 

 

Riesige Städte, grandiose Paläste und unermessliche Schätze, die der junge Marco Polo im fernen China vorfand, übertraf seine kühnsten Erwartungen. 1271 war er in Venedig aufgebrochen. Sein Ziel war die Residenz des Kublai Khan. Mehr als zwanzig Jahre lang sollte der Venezianer dem Herrscher der Mongolen als Berater dienen. In seinem Auftrag unternahm er ausgedehnte Reisen durch das chinesische Reich. Marco Polos Erlebnisse und Abenteuer blieben für die Nachwelt überliefert: Im bedeutendsten Reisebericht des Mittelalters.

Die Reisebeschreibung von Marco Polo gehört zu den bekanntesten literarischen Werken des ausgehenden Mittelalters und zählte schon um 1500 zu den ersten gedruckten Büchern. Die wissenschaftliche Ausgabe, die 1824 von der Geographischen Gesellschaft in Paris besorgt wurde, gilt heute als Standard für viele Nachdrucke. Entstehung: Die Wunder der Welt berichtete Polo 1298 in einem genuesischen Gefängnis seinem Mitgefangenen Rusticello (Rustigiello) da Pisa, der sie niederschrieb. Im Prolog des Buchs teilt Polo die wenigen Daten über seine Person und den eigentlichen Grund der Reise in den Orient mit, die heute als gesichert gelten. Inhalt: Das Buch ist eine Reisebeschreibung der östlichen Teile der – damals bekannten – Welt, vornehmlich der Tatarei (Mongolei und China), Persiens und Indiens. Das Werk ist in drei Bücher mit insgesamt 207 Kapiteln gegliedert, deren Länge und Aussagekraft erheblich schwanken. Trotz vieler Ungenauigkeiten haben unzählige Forscher anhand seiner Angaben versucht, den Reiseweg Polos zu rekonstruieren – was meist nur mit Hilfe sehr vieler Fußnoten gelingt, sodass die ermittelten Routen erheblich differieren. Den Kern des Buches bildet die Beschreibung der Tatarei. Polos Ausführungen sind hier sehr viel ausführlicher als bei anderen Ländern. Allerdings nehmen in neueren Ausgaben die Fußnoten viel Platz ein, um die Angaben Polos mit der tatsächlichen Geografie, Ethnografie oder Historiografie des Landes in Übereinstimmung zu bringen. 

Beim Vergleich der einzelnen Kapitel über China und die Mongolei zeigt sich, dass sie von recht unterschiedlicher Qualität sind: Einige sind kurz und vage gehalten, andere wiederum liefern detaillierte Beschreibungen. Wirkung: Das Buch wurde von den Lesern begierig aufgenommen und fand eine rasche Verbreitung. Es schildert einen unendlich reichen Fernen Osten und trieb damit in den nächsten beiden Jahrhunderten zahlreiche iberische Seefahrer hinaus in die Weiten des Ozeans. 

Der Nürnberger Geograf Martin Behaim entnahm dem Werk bei der Gestaltung des ersten Erdglobus 1490 wichtige Hinweise, ebenso wie Christoph R Kolumbus, den dieses Buch zur Fahrt nach Zipangu (Japan) anregte.

 

 

 

 

 

 

Marco Polo - Ein Bericht in geoscience online

Marco Polos Augenzeugenbericht fand im frühen Mittelalter überall in Europa seine Leser. Nicht immer jedoch schenkte man ihm Glauben. Für die Menschen klangen die meisten seiner Erzählungen einfach zu phantastisch, als dass sie wirklich wahr sein könnten. Berichte über seltsame schwarze Brocken, die in China aus der Erde geholt werden und unendlich lange brennen - Kohle - oder Papiergeld als Zahlungsmittel beispielsweise hielten sie schlichtweg für blühende Phantasien eines italienischen Abenteurers. Viele Abendländer weigerten sich zudem hartnäckig, eine hochzivilisierte Kultur im Fernen Osten zu akzeptieren, die ihrer eigenen ebenbürtig oder sogar überlegen war.

Trotz aller Vorbehalte: Marco Polo hatte mit der vielleicht berühmtesten Entdeckungsreise aller Zeiten und seinem ausführlichen Reisebericht in vielen Europäern Sehnsüchte und Begehrlichkeiten nach den Reichtümern Ostasiens geweckt, die sich so ohne weiteres nicht mehr vertreiben ließen. Seide, Gewürze, Edelsteine und Porzellan aus China waren bei den Herrschern und Kaufleuten seit seinem Besuch im Reich der Mitte in aller Munde. Inhalt:

  • Zwei Brüder im Fernen Osten
    Nicolao und Maffeo Polo erkunden das Reich der Mitte
  • Der Enkel des Dschingis Khan
    Kublai Khan - Barbar und Staatsmann
  • (Bild und Karte: Fordham University)
  • Eine Welt voller Sensationen und Wunder
    Shangtu und Beijing
  • 17 Jahre China
    Ein Leben im Dienste Kublai Khans
  • Eine Heimreise voller Hindernisse
    Die Polos auf dem Weg nach Venedig

Copyright (c) 1998 - 2001 g-o.de Wissen Online

(Bilder: Fordham University, IMSI MasterClips)

 

zum Buch

Bei Amazon gibt's die deutsche Originalausgabe der Reisebücher von Marco Polo: Il Milione

Il Milione. Die Wunder der Welt.
Autor Marco Polo

Bewertung:

Sehr gute Textausgabe in einem schönen Buch

Rezensentin/Rezensent: B.Baur aus München

Marco Polos Reisebeschreibung vermittelt die Kultur der Völker Asiens sowie die Sicht seiner Zeit. Wer einen spannenden Abenteuerroman erwartet, wird von diesem Buch (vielleicht) enttäuscht. Denn der Text beinhaltet keine sehr fesselnde durchgängige Handlung, sondern vielmehr eine Vielzahl kurzer beschreibender oder erzählender Abschnitte. Diese lassen sich auch gut einzeln lesen, so daß dieses Buch dazu einlädt, hier und da darin zu schmökern und im Geiste durch die Fernen Länder und Zeiten zu streifen. Wer sich interessiert für Marco Polos Beschreibung der Länder und Völker Asiens, ihrer Gebräuche, Religionen und ihre Geschichte sowie manch sonderbarer Dinge, dem kann man die Ausgabe des Manesse-Verlages sehr empfehlen. Ein sehr nützlicher und hilfreicher Anhang erläutert u.a. die vielen geographischen Namen der Städte, Völker und Provinzen und stellt zur leichteren Orientierung auch den Bezug zu den heutigen Ländern her. Wie bei Manesse üblich, ist es ein schönes und handliches Buch mit einem Lesebändchen.

zum Buch

Die Beschreibung der Welt. 1271 - 1295 
320 Seiten

Das Buch über das Werk von Marco Polo wurde ebenfalls mit    4 Sternen bewertet.

 

Mit dem Fahrrad durch die Welt
Auch heue noch gibt es Abenteurer wie Marco Polo. Diese Website berichtet von 2 jungen Deutschen, die fast die gesamte Welt mit dem Fahrrad bereist haben. Auf Ihrer Reise durch Asien sind sie durch Kasachstan, die Wüste Gobi und den Himalaya mit dem Fahrrad gefahren.

Kameltrekking in der Wüste Gobi
Wen das Fernweh und die Abenteuerlust gepackt hat, kann selbst auf Marco Polos Spuren reisen. Wir haben einen Eintrag von Media Touristik AG gefunden. Dort werden Trekking und Wüstenreisen angeboten. In alle Welt. 

"Bis vor wenigen Jahrzehnten waren Kamelkarawanen die einzige Möglichkeit, Güter über längere Strecken und durch wasserlose Gebiete zu transportieren. Noch heute lebt in der Mongolei der größte Bestand an zweihöckrigen Kamelen.

Unsere Karawane taucht in die Glut der Wüste Gobi ein. Während sieben Tagen reiten wir hoch zu Kamel durch goldene Dünen, enge Canyons und Oasen durch die unendliche Weite. Eine Reise durch eine lebensfeindliche und gleichzeitig faszinierend schöne Landschaft, die ebenso Zeit lässt für Begegnungen mit Nomaden und ihren Herden. Ausflüge zur Dinosaurierfundstelle bei Bayanzang, in den Saxaulwald und die Bartgeierschlucht Jolyn Am runden unser Wüstenerlebnis ab."  Mit Media Touristik AG

 

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