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Die Mosel zwischen Cochem und Zell |
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© Merlins |
Beilstein Mesenich Senheim Nehren Ediger-Eller Zell Globusberichte.de Wolfs Berichte über Reiseziele im Lande. Hier ist das Ziel das Tal der Mosel, ein Eldorado der Freunde des Campings. Die Mosel zwischen Trier und Koblenz zählt zu den reizvollsten Fluss-Landschaften Deutschlands. Darum zieht sie in der wärmeren Jahreszeit Scharen von Motorradfahrern, Rentner in Wohnmobilen, Motorbooteigner, Radfahrer, Weintrinker und viele, viele sonstige Touristen an. Die großen Schleifen der Mosel lassen jeden „Pfadfinder“ verzweifeln, wenn er sich fragt, in welche Himmelsrichtung er gerade fährt. Die größte Überraschung erwartet den Urlauber, wenn er z.B. in Cochem das Entfernungsschild Trier – 72 km sieht. Das ist der direkte Weg. Fährt er aber durch das Moseltal, so benötigt er 145 km. Ein besonders schöner Abschnitt sind die engen Moselschleifen zwischen Cochem und Zell. Wir beginnen unsere Reiseschilderung in Cochem und fahren Mosel aufwärts. Auffällig sind viele Radler auf den Pfaden rechts und links der Mosel. Und die Verkehrsbetriebe haben spezielle Radelbusse eingerichtet, mit denen der ermüdete Radler bequem wieder zurück fahren kann. Auffallend ist auch die Anzahl der Campingplätze entlang der Mosel. Besonders die Holländer haben diese Plätze für ihre Wohnwagen entdeckt.
Cochem ist das
touristische Zentrum der Mosel, 50 km oberhalb von Koblenz. Gegenüber den kleinen
Moselörtchen wirkt Cochem wie eine Fremdenverkehrsstadt. Jedoch mit römischer
Geschichte, Häusern aus dem Mittelalter, Rathaus aus dem Barock,
Moselpromenade und darüber thront mächtig die Reichsburg Cochem. Die
Touristen-Info befindet sich direkt an der oberen Moselbrücke aus der
linken Seite, Telefon 02671 600411. Übrigens ist ein Highlight ein Rittermahl mit
mittelalterlichen Späßen, Gesängen und urigem Essen auf der Reichsburg
Cochem. Vor allem mit mehreren bekommt man viel Spaß, weil man z. B.
ungeliebte Freunde oder Firmen-Vorgesetzte an den Pranger stellen und so
richtig beschimpfen kann. Anmelden kann man sich an der o.a. Info. Unterhalb von Cochem
liegt am rechten Flussufer ein riesiger Campingplatz. Er erstreckt sich ca. 500 m lang am
rechten Moselufer. Man kann leicht über die untere Moselbrücke ins
Zentrum zu Fuß gehen, was angesichts der Vielzahl von Weinlokalen wirklich
zu empfehlen ist. Ganz in der Nähe liegt ein Freizeitzentrum mit 2700 qm
Wasserfläche, innen und außen. Auch Aldi und ein Rewe-Markt sind ganz
nah. Ein Wermutstropfen sind die einfachen sanitären Einrichtungen und das
Campen am Wochenende in 5-er Reihen. Weitere Info Telefon 02671 97990 und
4409. Ganz preiswert ist das Campen jedoch nicht. 5 km oberhalb von Cochem liegt Valwig mit einem kleinen Wohnmobilplatz mit etwa 10 Stellplätzen für
5 Euro pro Nacht. Angesichts der teueren Wohnmobile wirkt ein solcher
Parkplatz etwas einfach. Im historischen Bruttig
herrscht meist viel Trubel. Touristen tummeln sich am Moselufer. In Bruttig ist regelmäßig
Markt, auch etwas ansprechender als üblich, man kann z. B. in Bergen von
antiquarischen Büchern wühlen. Direkt im Anschluss an den Ort liegt flussaufwärts
der Campingplatz
Bruttig. Er erstreckt sich auch einige hundert Meter entlang der Mosel.
Aber er ist nicht so bevölkert wie der Platz in Cochem. Auch sieht man
mehr Grün und einige Bäume. Und es besteht die Möglichkeit, einen Platz
in der ersten Reihe direkt an der Mosel zwischen den Dauercampern zu
erhalten. Nicht schlecht. |
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