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Reisebericht Iberotel Coraya Beach Resort, Marsa Alam, Ägypten


 

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Coraya Beach Resort, Marsa Alam

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Stand April 2007

Die Leitung des Coraya Beach Resort, Marsa Alam, ist bemüht, aus den Hotelgästen Stammgäste zu machen, nicht ohne Erfolg. So steht den deutschen Gästen eine eigene Betreuerin zur Verfügung, die immer ansprechbar ist und die sich um alle Gästefragen intensiv kümmert.

Wir persönlich haben festgestellt, dass die Hotel-Gäste aus einer Vielzahl von Nationen kamen. Hotelgäste aus Russland waren jedoch selten. Auch altersmäßig war die Struktur der Gäste sehr ausgeglichen. Kann sein, dass das Abendprogramm für junge Leute zu spärlich war. Einen Ausgleich bietet das Tagesangebot für Unterwasser-Ausflüge. Außerdem gibt es zur Unterhaltung in jedem Zimmer Fernsehen mit vielen Programmen, auch auf deutsch.

Was uns gut gefallen hat

  • Das Hotel ist trotz seiner 364 Zimmer eine individuelle Club-Anlage, die nahtlos in die anderen vier Hotels auf der gegenüber liegenden Seite der Bucht übergeht.

  • Die Anlage grenzt direkt an Strand und Meer. Man hat fast überall einen herrlichen Blick durch die üppigen Pflanzen auf den Strand und das Meer bzw. die Coraya Bucht.

  • Die Zimmer befinden sich in mehreren, meist dreigeschossigen Häusern, die von Grünflächen und Palmen umrahmt sind. Alles wirkt großzügig, modern und geschmackvoll. Die Zimmer haben je nach Buchung 30, 34 oder 42 qm.

  • Das Hauptrestaurant ist in mehrere nicht zu große Essnischen aufgeteilt und dadurch nicht zu unpersönlich. Wer es gern etwas romantischer mag, kann auf der Terrasse essen und den Blick zum Meer genießen. 

  • All-inclusive bedeutet im Coraya Beach nicht viel preiswertes Futter (Food). Im Gegenteil: Es gab viel guten Fisch, frisches Gemüse, Qualitätsfleisch und köstliche Saucen. Wir haben z.B. vom Grill gegessen: Barracuda, Riesen-Krabben, Wachteln, Pulpa vom Riesen-Tintenfisch.

  • Der Service der Kellner ist persönlich und sehr freundlich. Die Kellner waren beim Bedienen unermüdlich. Dass üblicherweise bei all-inclusive zögernd bedient wird, traf hier überhaupt nicht zu.

  • Nicht ohne Grund hat das Hotel ein Warmwasser-Schwimmbad mit ca. 28 Grad Celsius Wassertemperatur. Da sich hier auch die Poolbar befand, war das Poolbad im Dezember bis in die Abendstunden gut besucht.

  • Und morgens auf der Terrasse zu frühstücken, mit Blick auf den noch menschenleeren Pool und das Meer, war ein echter Genuss.

  • Wanderungen am Strand entlang der Bucht zu den anderen Hotels. Aber es sind nur etwa 1200 Meter bis dorthin.

Was uns nicht so gut gefallen hat:

  • Das Wetter: Wieder einmal haben wir uns von den im Wetterbericht für Dezember angegebenen Lufttemperaturen und Meerwassertemperaturen täuschen lassen. Es wehte häufig ein böiger Wind. Der Himmel war oft zu 40 % bewölkt, so dass uns beim Sonnenbaden auf der Sonnenliege mal zu heiß und mal zu kalt war. Auch nach dem Baden im Meer war man manchmal froh, sich abtrocknen und etwas Warmes anziehen zu können. Der Strand des Coraya Beach Resort war von den in Ägypten üblichen Nordwinden nicht sehr stark betroffen, da er durch die Hotelgebäude geschützt war.

  • Im November/Dezember war es abends recht ungemütlich kühl. Die wenigen Abendshows fanden nur wenige Zuschauer, die dem kühlen Wind trotzten. Jedoch gab es gleich nebenan eine Bar mit Terrasse, auf der ein gemütlicher Kamin mit knisterndem Holz brannte. Zusätzlich gab es die hohen Gasstrahler, die es zu einem Vergnügen machten, bei gut ausgewählter Musik im Freien zu sitzen und auf die Pools zu schauen.

  • Die Spezialitätenrestaurants machten nicht den Eindruck, als lohnte es sich, dafür das Essen im Hauptrestaurant zu versäumen. Deshalb haben wir dort nicht reserviert.

 

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