Küche
Selbst
für verwöhnte Restaurantesser war das Abendmenu jedes Mal eine
Überraschung. Am Abend wechselte das Essen mal in landestypischem
Buffet-Essen und mal in Essen a la Carte mit Vorspeisen-Buffet.
Direkt
am Meer konnte man einmal ein festliches Mahl mit Live-Musik
erleben. Die Qualität macht jedem Spezialitätenrestaurant bei
uns alle Ehre.
Das
Frühstück haben wir schon besser erlebt. Aber was macht's,
wenn Eier und Schinken nicht ganz so perfekt sind. Dafür
begeisterte die Auswahl an vorbereitetem Obst und Joghurt.
Personal
Dem
Personal merkte man an, dass es gewohnt war, mit Gästen, die
schon oftmals hier waren, besonders herzlich umzugehen. Die Gäste
wurden abends von den Kellnern mit Handschlag begrüßt und mit
freundlichen Worten in die griechische Küche eingewiesen.
Gäste
Auf
unsere Frage wurde uns erklärt, dass zur Zeit etwa 25%
deutschsprachige Gäste anwesend waren. Am Pool und im Restaurant
hörten wir eine babylonische Sprachverwirrung, ein Gemisch aus
allen Sprachen Europas und insbesondere aus den Ostländern. Wir
schätzen, dass über die Hälfte russische Gäste im Hotel
wohnten.
Insbesondere
die Seafront-Bungalows, die für 2 Erwachsene und 2 Kinder etwa
5.000 Euro für 2 Wochen, HP, kosteten, wurden von
zahlungskräftigen russischen Gästen bewohnt.
Aber
wir fanden es faszinierend, wie sich in einem traditionell
"deutschen Hotel" der wirtschaftliche Lauf der Zeit
widerspiegelt. Während der deutschsprachige Teil überwiegend aus
ergrauten, übergewichtigen Gästen bestand, zeigten sich die
wirtschaftlich erfolgreicheren russischen Gäste als jung,
dynamisch und modern.
Die
Kinder waren meist ruhig und gut erzogen, die Muttis trugen
geschmackvolle, ausnehmend teuere Markenklamotten und den Vätern
nahm man ab, dass sie erfolgreiche Geschäftsleute aus Moskau oder
St. Petersburg waren.
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