Reiseberichte Kreta, Griechenland Kreta - Perle des Mittelmeeres Knossos, Kreta, Griechenland

 

 

 

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Reisebericht über einen Kreta Urlaub im Hotel Creta Maris in der Bucht von Chersonissos

Die Insel Kreta

Kreta ist zweimal größer als Mallorca. Zwischen Vai im Osten und Falassarna im Westen von Kreta ist man mehr als 350 kurvenreiche Kilometer unterwegs.

Kreta ist äußerst gebirgig. Mehrere Gipfel steigen nur wenige Kilometer vom Meer entfernt auf über 2000 m an. Die besten Touristenziele befinden sich im Norden der Insel. Die besten Strände findet man bei Rethimnon, der kulturellen Hauptstadt Kretas. Mehr darüber auf unserer Kreta-Info Seite.

Für Reisen in den westlichen Teil der Insel fliegt man Chania an. Die Haupstadt Heraklion (Iraklion) liegt mehr im nord-östlichen Bereich der Insel. Dort landen die meisten Touristen. Viele Hotels liegen an der Nordseite zwischen Heraklion und Agios Nikolaos. Die beiden Orte sind durch eine Autobahn verbunden. Sie sind etwa 60 km von einander entfernt. 

Auf dem Wege von Hersonissos über Mohos und Kera in die Lasithi-Hochebene wird man auf dem Gebirgskamm in luftiger Höhe von dieser Figur empfangen. Von hier aus bietet sich ein Atem beraubender Blick auf die Nordküste von Kreta.

Reizvolle Bergdörfer

Kreta ist am ursprünglichsten in den Bergdörfern. Bauern reiten auf Maultieren und Eseln zu ihren Feldern. Sie plagen sich ohne technische Hilfsmittel in den Weinbergen ab, Hirten ziehen mit ihren Ziegen- und Schafherden über kahle Hänge. Der Fremde, der durch die engen Gassen der Bergdörfer zieht, wird noch freundlich gegrüßt.

Wer Ruhe sucht, findet sie in den Bergen. Unterwegs lernt man ganz andere Kreter kennen als in den Urlaubsorten. Immerhin leben noch fast zwei Drittel aller Kreter von der Landwirtschaft. Oliven und Trauben stehen an erster Stelle der Agrarproduktion. Die Oliven decken gerade den Eigenbedarf und den der Feriengäste. Wein, Tafeltrauben und Sultaninen werden exportiert. Manchmal erblickt man große Bananenplantagen. In der Lasithi-Hochebene leben die Bauern überwiegend vom Obst- und Kartoffelanbau.

Die Menschen

Die raue Landschaft der Insel hat den Charakter ihrer Bewohner geprägt. Den Kretern wird ein unbändiger Stolz nachgesagt. Man wird nicht wie in der Türkei ständig zum Kaufen angemacht. Wenn wir in einem Geschäft sagten, wir kommen später noch einmal wieder, war der Ladenbesitzer zu stolz, um uns jetzt zu überreden. Aber um so herzlicher war er dann, wenn wir tatsächlich kamen, um seine Ware zu kaufen.

Ihr Stolz hat die Kreter bis in die heutige Zeit immer wieder veranlasst, sich gegen fremde Eroberung zur Wehr zu setzen. Die unwegsame Berglandschaft hat ihnen den Widerstand erleichtert. So haben sich die Kreter regelmäßig bei Bedrohungen in die Lasithi-Hochebene geflüchtet. Wer einmal dort hochgefahren ist, kann gut verstehen, dass der Feind keine Lust hatte, den Kretern dorthin zu folgen.

 

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Fotos: © 2008 Merlins