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Die
Lasithi Hochebene sieht aus wie ein riesiger Krater, dessen Boden
völlig plan und mit fruchtbarer Erde bedeckt ist. Vor Jahren zeigte
sich uns hier eine satte Landschaft. In diesem Jahr war vieles
verdörrt und vertrocknet. Wir fuhren eine Runde, die über Plati,
Kaminati, Psyche, Schisma und Mesa Lasithi zum östlichen Ausgang
aus der Hochebene führte.
Auf
dem Wege nach
Agios Nikolaos
fuhren wir durch ein atemberaubende Berglandschaft. Immer wieder
kreuzten Ziegen unseren Weg, die ihre Absperrung durchbrochen hatten
und die reifen Oliven von Straßenrand verzehrten. Plötzlich kamen
wir in einen Ort, Mesa Potami, in dem rechts und links der Straße
zwei Tavernen waren. Davor verkauften Einheimische an ihrem Stand
Oliven, selbstgebrannten Ouzo und Weintrauben aus der Gegend. Links
befand sich der Dorfbrunnen, aus dem sie frisches Wasser schöpften
und im Hintergrund stand eine kleine Kirche. Der Pope kam über die
Straße und begrüßte die einheimischen Gäste und wir hielten
sofort an, um in der u.a. Taverne zu Mittag zu essen. Das Essen war
ebenso griechisch wie der Wein und die Atmosphäre war einmalig. Das
Panorama-Bild oben gibt die Stimmung wieder.
Für
alle, die eine Rundfahrt nach Agios Nikolas über die Lasithi Hochebene fahren,
empfehlen wir diesen ursprünglichen Ort. Die Wirtin schenkte uns
zum Nachtisch zuckersüße Weintrauben und gab uns ihre Karte, die wir
unten zeigen.
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