Amphitheater von Ephesos Antalya, Türkei




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Vom antiken Aphrodisias führt unsere Reise vorbei am - allerdings verschneiten  - Teppichzentrum Tavas, wo wir an der obligatorischen Verkaufsshow und einer Demonstration der Kunst der Seidenherstellung, Färbung der Wolle und der türkischen Knüpftechnik teilnehmen, über die Pässe des Taurusgebirges nach Antalya.

Antalya ist die Provinzhauptstadt der Türkischen Riviera und wächst und wächst und wächst. Bei der Anfahrt zum Hotel, das in Nähe des Strandes lag, fuhren wir auf einer kilometerlangen Straße fast endlos durch neue Stadtviertel. An der Hauptstraße reiht sich ein Geschäft an das andere und in den Seitenstraßen türmen sich die Wohnhäuser.

So ist Antalya in kürzester Zeit zu einer 1,3 Millionenstadt angewachsen. 

In der Nähe des Hafens befindet sich an einem zentralen Platz der Uhrturm (Abb. links oben). Daneben steht der Yivli Minare, das "gefurchte Minarett". Es gehört zu einer Moschee, die aus Ziegeln erbaut wurde.  Ziegelbau


Antalya fällt nicht so sehr durch historische Bauwerke auf. Einzigartig ist im Zentrum das Angebot an Waren aller Art. Zwei Basare können mit denen von Istanbul konkurrieren, was das Angebot und die Preise betrifft. Aber auch sonst sind viele internationale Marken vertreten. Die Straßen sind überfüllt von Passanten, was bei 1,3 Millionen Einwohnen und vielen Touristen nicht verwundert.

Lohnend ist eine Fahrt entlang der unzugänglichen Westküste des Golfes mit ihren schroff abfallenden Felsen und kleinen, verträumten Buchten.




Mitten in Antalya befinden wir und in einem alten Park, ein Flüsschen führt durch die Anlage. Und plötzlich donnern die Wassermassen in einem lauschigen Wasserfall nach unten. Der Fluss mündet ins Meer, aber auch hier verabschiedet er sich mit einem über 40 m hohen Wasserfall.




Wir sind am Ende einer erfrischend abwechslungsreichen Reise, bei der wir in 7 Tagen über 1.500 km zurück gelegt haben. Es ging über Stock und Stein, und wir kamen vom Regen in den Schnee und in die strahlende Sonne. Zu guter letzt zeigen wir ein Foto, das für die Gegend unweit von Antalya Seltenheitswert hat. Aber das Wetter schlägt nicht nur in der Türkei seine Kapriolen, das passiert inzwischen weltweit.


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Fotos: © 2006 Merlins